#15.2 Life Of Pi: Mychael Danna - The Whale

Shownotes

Irgendwas ist anders diese Folge. Ist es dieser Text? Was ist das hier überhaupt? Wo bin ich hier gerade? In einer Podcast-Beschreibung? Auf so einer Meta-Ebene wurde hier doch sonst nie kommuniziert. Was passiert grade? Ich fühle mich so…. komisch.. Ich weiß nicht ganz was das richtige Wort ist… Vielleicht.. Entrückt?

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00:00:00: Okay,

00:00:01: ich finde das war schon mal ein sehr guter Start.

00:00:04: Weil es für mich auch genau das Capture hat was sich mit diesem Begriff verbinde nämlich Ich weiß gar nicht so richtig wie ich mich dazu verhalten soll.

00:00:13: Die Musik gibt mir keine ganz klare Anweisung Wie ich mich fühlen soll und das ist etwas dass weiß ich dass du ja sowieso nicht so sehr magst wenn dich das Stück so einengt und dir sagt, dass ist jetzt spektakel.

00:00:26: Das ist jetzt Freude!

00:00:27: Dass es jetzt trauer diese eindeutigen Stimmung sondern ich würde also Es ist zwar auch eine Mischung zwischen etwas fantastischen um bombastischen zwischen staunen und beunruhigungen Aber es geht über das mischen von zwei stimmungen schon auch hinaus.

00:00:40: es ist auch ne verunsicherung Und es ist die fuß und man hört es und man weiß gar nicht ob man jetzt mit großen augen staun soll oder doch lieber so einen schritt zurückgehen soll.

00:00:50: Und so fühlt man sich wahrscheinlich auch, wenn man eine erhabene Begegnung mit einem Ball hat, mitten draußen auf dem Ozean.

00:00:57: Der dann wahrscheinlich irgendwie auch noch toll leuchtet und dir durch die drei D-Brille ins Gesicht springt bei Engli.

00:01:04: Ja also ich verstehe das sind dazu natürlich noch klar auch den Steckenpferd des Flow Tende, des Ozeans, des Wassers... Diese Maritimenklänge.

00:01:16: Auch dieses Urticken, dieses Xylophons oder Glockenspiel zum Anfang.

00:01:20: Dieses Dinn-Dun-Din-Dunn... Was auch irgendwie dieses unausweichliche und ja fast schon lowkey stressige irgendwie in diesen Track reinbringt.

00:01:31: also es ist irgendwie eine Begegnung auch gerade dadurch dass dann ab der Hälfte das ganze Orchester mit reinkommt und auch die Hafen dieses ganz typische diesen Lauf nach oben und nach unten, die so... machen was ich glaube oft mit jetzt wird gestaunt im Film in Verbindung gebracht wird.

00:01:51: Aber hier geht dann doch so viel auf verschiedenen Ebenen ab dass das gar nicht so simpel rüber kommt.

00:01:56: also ja ich würde sagen das ist eine entrückte Begegnung der guten transformativen Art die einen aber auch schon ein bisschen verängstigt Ja?

00:02:05: Doch!

00:02:06: Ein sehr guter Einstand finde ich.

00:02:10: Schön, schön dass er dir so gefallen hat.

00:02:13: Ich finde auch das dieser Track eigentlich ja doch sehr simpel daherkommt.

00:02:18: es startet mit diesem... Dann kommt diese schöne Flöte rein zwischendurch bäumt sich auf und geht dann wieder zurück in dieses minimalistische.

00:02:29: aber in diesen minimalistischen Das hast du echt gut zusammengefasst.

00:02:33: Da ist so viel vermischt, man kann es nicht ganz zuordnen Es ist soviel gleichzeitig.

00:02:37: das finde ich schon sehr beeindruckend.

00:02:40: Als wir das Thema festgelegt haben Dachte ich natürlich erstmal an das Gefühl Entrückt Zu sein irgendwie vielleicht gerade dass etwas falsch fremd ist Dass man sich von irgendwas Entfremdet fühlt und Gleichzeitig dachte ich das auch Aber auch in der musikalischen Kontext.

00:03:05: Rhythmisch, dass man vielleicht nicht ganz weiß wohin geht ein Track?

00:03:11: Wohin fällt jetzt die... In was für einem Takt ist das geschrieben und den gleichen?

00:03:16: Und als ich dann aber auf diesen Track gestoßen bin, der ist gar nicht so... Der geht gar nicht in dieses zweite so rein!

00:03:24: Der geht aber auch finde ich gar nicht sowieso in dieses krass.

00:03:27: Ich weiß nicht, es ist auch nicht so ein Angsty-Track im klassischen Sinne.

00:03:32: Wo man vielleicht daran denkt den wir später noch haben werden mit einem Track... Es ist so uncanny einfach dazwischen und Gleichzeitig hat man dann dieses Aufbäumen in der Mitte, was einem so ein bisschen Halt gibt.

00:03:47: Man hat das Gefühl, man kann sich einmal gerade daran festhalten und man wird mit rausgezogen aus diesem ganz komischen Zwischenraum aus dem Limbo, in dem man sich da die ganze Zeit befindet Und dann geht es aber wieder darin zurück.

00:04:01: Es hat etwas total träumerisches.

00:04:02: Ich glaube entrückt ist auch immer irgendwie ein bisschen verträumt.

00:04:08: Und ja, ich habe an dem echt ganz viel gefallen gefunden.

00:04:11: Ich kann noch mal sagen Live of Pi.

00:04:14: Wir haben schon gesagt es ist ein Film von Engli Es geht um Pi, das ist der Sohn von einem Zoodirektor.

00:04:21: Der Zoo bringt irgendwann nicht mehr genug Geld ein und deswegen versuchen sie auszuwandern.

00:04:26: Doch der Frachter auf dem Sie unterwegs sind, gerät in nem Sturm, geht unter und Pi überlebt dann an Bord eines Rettungsbootes zusammen mit einem Tiger und verbringt diesen Tiger mehrere Monate auf dem Meer und erlebt zusammen mit dem Tiger alle Hand.

00:04:41: fantastisch anmutende Naturschauspiele unter anderem wie du schon angedeutet hast eine Szene in der ein Wal mitten aus dem Meer kommt und über sie Empower steigt.

00:04:51: Und ja, ich kann den Film auch schon was abgewinnen aber das geht bei mir auch in so eine avatarmäßige Richtung.

00:04:57: Ich glaube du findest ihn wahrscheinlich visuell super hässlich Aber ich kann mit dieser ganz digitalen künstlichen Naturästhetik irgendwie sehr viel anfangen.

00:05:08: Ich kann es total gerne schauen und finde es super hübsch.

00:05:11: Du findest es wahrscheinlich total abstoßen Aber dich hat dann wenigstens auch der Soundtrack überzeugt.

00:05:16: Also ich erinnere mich an so eine Szene mit einer Insel gegen Ende.

00:05:20: Ich weiß noch, die fand ich schon sehr schrecklich anzusehen, obwohl die Idee dahinter tatsächlich sehr entrückt war.

00:05:27: Die Bestand ja dann oder die Insel hat Schiffbrüchtige aufgefressen und der findet ein Zahn in der Blume.

00:05:33: Das ist eigentlich ne geile Idee aber das sah ziemlich aus als hätte James Cameron das auf Pandora gedreht.

00:05:41: Ja doch, das erinnert ich noch.

00:05:43: Aber trotzdem gut, dass du diesen Film noch mal irgendwie zurück ins Gedächtnis bringt.

00:05:48: Denn zumindest der Soundtrack hat seine Qualitäten und er ist auch so ein Fall von damals.

00:05:54: ganz, ganz wichtig!

00:05:55: Alle reden drüber einen Jahr und dann komplett Memory Erasure für alle.

00:06:00: Deswegen... Gut, dass zu Live of Pi nochmal diesen zweiten Frühling bei Rausch das Soundtrack gerade überschärft.

00:06:12: Ja, ja.

00:06:13: Also ich würde auch sagen dass der Film trotz allem seine Qualitäten hat.

00:06:17: aber auch da wird Ich abzüge machen.

00:06:19: am ende nimmt er noch so einen turn hin in So eine ganz simple religiöse deutung die mir auch total missfallen hat.

00:06:26: also ich finde wenn man zu Die letzte viertelstunde weglässt dann hat Er schon seine interessanten momente.

00:06:33: das ende gefällt mir gar nicht Aber für den rest nehme ich es visuell hin denn ich finde ihn wirklich sehr hübsch und ist eher Einnehmend.

00:06:42: Aber weg von Filmen, die mich einnehmen!

00:06:46: Wir kommen zu einer Sache, die dich einnimmt.

00:06:48: Nämlich mit deinem nächsten Track oder Mirko?

00:06:50: Was hast du denn

00:06:51: mitgebracht?!

00:06:52: Ja also der Track mehr als der Film das muss ich gleich sagen.

00:06:55: aber wir bleiben glaube ich thematisch so ein bisschen verwandt auch wenn der film jetzt gar nichts Maritimes hat... ...aber der track für mich irgendwie schon.

00:07:04: Ich möchte da noch nicht zu viel zu sagen.

00:07:08: Wir hören jetzt aus dem Film Jackie, den Biopic Jackie über Jackie Kennedy Onassis, den Track Vanity von Mika Levi.

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