#16.6 Trance: Rick Smith - Bullet Cut
Shownotes
Dies ist Part 6 einer mehrteiligen Folge. Zur ganzen Folge gehts hier entlang!
BeeboBeep Düüüüd Beep Beep! Sie sind verbunden! In der neuen Folge Rausch - Das Soundtrack-Radio bahnen wir uns einen Weg durch die wüste Welt der Datenautobahnen des Internets. Das Thema lautet: Online. Also schnallt euch an, denn die musikalische Fahrt über den Highway des World Wide Webs kommt mit vielen Kurven daher! Viel Spaß beim Hören!
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00:00:00: Sag mal, schnippelst du da irgendwas?
00:00:01: oder ist das ein Track dieses Geräuschen?
00:00:04: Nein,
00:00:05: oh ich esse Pistazien.
00:00:06: Sorry.
00:00:07: Ah okay!
00:00:09: Nee alles gut, kein Stress.
00:00:11: Ich habe mich nur gefragt woher das kommt.
00:00:19: Ja es ist einen Track der sich so verläuft und indem man sich auch ein bisschen verläuft er steigert sich so ganz interessant weil man immer wenn man irgendwie damit rechnet jetzt geht weiß ich nicht, jetzt wird eine Schippe drauf gelegt.
00:00:36: Wiegt er noch mal so ab und steigert sich über Umwege?
00:00:40: Ich weiß gar nicht ganz wie ich das beschreiben kann!
00:00:43: Ich hatte bei dem Track das Gefühl es ist am ehesten ein Equivalent zu diesem Haptaport B-Track den ich am Anfang hatte der auch sich nach und nach immer weiter auf einen Moment oder einen Ort hin bewegt.
00:01:00: aber hier habe ich das Gefühl dass dieser Ort schon irgendwie positiv aufgeladen ist, aber es ist auch eine gewisse Unsicherheit drin.
00:01:11: Irgendwie macht das einem auch ein bisschen mehr Schiss als in diesem Track den ich mitgebracht habe.
00:01:19: Ich hier weiß nicht ganz.
00:01:20: dadurch dass da so viele Abwägungen drin sind wird man auch irgendwie konstant verunsichert und denkt okay der Ort an dem wir gleich ankommen ist das überhaupt einer wo ich sein will?
00:01:32: Ist das ein guter digitaler online Space, wo wir gerade hinreisen?
00:01:37: Oder vielleicht eher nicht so schön.
00:01:42: Mirko was hat es mit diesem Film auf sich und diesen Track auf sich?
00:01:46: Zuerst muss ich mich entschuldigen dafür dass ich Pistazien gegessen habe während dieser Track lief.
00:01:52: ihr müsst wissen des Charlie zwischendurch mich fragte, ob ich gerade etwas schnippele oder ob es Teil des Tracks sei.
00:01:59: Es war ich der Pistazien aufknackt und aß.
00:02:05: Das hat vielleicht dein höher Erlebnis auch ein bisschen beeinträchtigt.
00:02:09: Ich finde fast dieser Track auf jeden Fall Ausmacht ist irgendwie ein Staunen Und ich finde, dass es so... man schlägt die Tür auf zum Internet und da sind dann wie bei Ralph Reichs.
00:02:20: Du hast das vorhin schon erwähnt.
00:02:21: So ganz viele Welten und Türen und Fenster und Figuren und Websites!
00:02:26: Und man ist erstmal total begeistert und je weiter man sich da so drin verliert merkt man, man schlittert immer weiter.
00:02:32: Man kommt nämlich nicht mehr so richtig raus aus all dem was auch so großartig es im online sein genauso invasiv ist das und genau so sehr spiralisiert dich das irgendwo hin wo du vielleicht gar nicht sein möchtest.
00:02:47: und ich finde, dass hat dieser track auch.
00:02:50: So wie du es gerade gesagt hast über umwege steigert sich dieser track denn der steigerte sicher irgendwie von etwas fantastisch optimistischem zu irgendwie etwas diffus ungutem Ist für mich im Internet recht ähnlich.
00:03:07: Und in dem Film geht es eigentlich gar nicht ums Internet oder wenn dann nur als Metapher und über Umwege, Es geht um eine Bande an Kunstdieben.
00:03:17: James McAvoy und Vincent Cassell wollen zusammen ein berühmtes Gemälde klauen und dann kriegt aber James McEvoy einen auf den Kopf!
00:03:26: während dieses Diebstahls und vergisst, wo er das Bild hingelegt hat.
00:03:30: Deswegen muss er danach zur Hypnose zu Rosario Dawson... ...und die will dann quasi in seine Vergangenheit, in sein Gedächtnis um herauszufinden, wo ist dieses Unfassbataure-Bild?
00:03:44: Und dabei revielt sich dann aber das ein oder andere aus James McAvoy's Vergangenheid.
00:03:48: Das ist so'n Film der isst überhaupt nicht klug, aber extrem smart.
00:03:54: Extrem klugscheißerig!
00:03:56: Dieser Track, den wir gehört haben wird auch zum großen Reveal am Ende gespielt wo man dann nochmal in der Rückblende sieht wie was eigentlich wirklich passiert ist.
00:04:05: Es ist so alles auch.
00:04:07: ich glaube man darf nicht zu lange drüber nachdenken weil dann fällt das alles schon ein bisschen auseinander.
00:04:11: es gibt auch echt blöde Szene und blödedtwists.
00:04:14: Grundsätzlich finde ich die Idee aber immer noch sehr cool und alles was mit Hypnose zu tun hat und so finde ich irgendwie immer spannend.
00:04:21: Und ganz im Schluss wenn ich mich richtig erinnere Programmiert von so Kassel noch eine App auf einem iPad, die Rosario Dawson dann nochmal die Wahrheit erzählt und sich danach selbstständig vom iPad löscht.
00:04:31: Also das ist der Bereich in dem wir uns hier bewegen Von so Mindfuck-Movie, Twist-Movey.
00:04:39: Deswegen sagt ich auch vorhin Filmbrow Es ist eigentlich ein totaler Filmbrofilm Der irgendwie aber trotzdem ne ganz coole Primisse hat.
00:04:45: Und dieser Track hier ist mir eben irgendwie im Gedächtnis geblieben Denn Danny Boyl hat das ganz oft diese Steigerungstracks wenn ich an sunshine denke, wenn nicht an twenty eight days later denke das sind ja auch alles tracks die darüber hinaus dann noch mal durch andere filme bekanntheit erlangt haben weil sie auch so unspezifisch sind und einfach irgendwie sagen hier wird es gerade richtig krass.
00:05:08: Und dass hat dieser track für mich auch gehabt.
00:05:12: Ja das ist interessant weil ich kann mir vorstellen wenn man den track mit dem film hört ist es wirklich so ein immer weiter laufen das offen legen von dem was ja eigentlich wirklich in den film passiert ist und man soll aus dem staunen nicht mehr rauskommen.
00:05:26: Und dann gibt es noch eine abwägung, und das ist dann so.
00:05:29: der nächste twist wenn wir den track aber alleine hört Es ist irgendwie unangenehm, weil das Staunen geht zu lange.
00:05:37: Und dadurch wird dieses staunen... so dieses zu lange Staunenn irgendwann so ungut, so gruselig, so unangengenehm wie so eine... wie so ein Lachen was viel zu lange geht oder so dass es dann auf einmal den Schwiss kriegt, dass es einfach grusulich ist, dass diese Person gerade vor dir steht und immer noch lacht.
00:05:56: So fühlt sich dieser Track dann doch an.
00:05:58: Ein diabolisches Lachen inzwischen.
00:06:02: Ja, man denkt so okay du hast über meinen witz gelacht der war auch fanny.
00:06:06: aber So fanny weiß jetzt nicht.
00:06:08: möchtest du dich über mich lustig machen weil du immer noch lachst?
00:06:11: Was passiert gerade?
00:06:13: oder
00:06:14: Charlie?
00:06:14: Du erzählst es wird dir das schon mal genau so passiert.
00:06:17: Das ist zu spezifik.
00:06:21: Nee tatsächlich weiß ich gar nicht.
00:06:23: bestimmt kann mir gut passiert sein aber Ich hab keine spezielle Anekdote, dann muss ich doch nicht.
00:06:31: So schlimm und traumatisch mein Leben hat vielleicht noch
00:06:35: nicht.
00:06:36: Nee, aber nee, interessanter... Also ja gut, ich weiß nicht wie gut der Film ist, aber irgendwie habe ich Bock mit dem jetzt mal anzuschauen!
00:06:45: Und Danny Boyle ist ja einfach einen stilistisch vor allem sehr interessanter Regisseur weil er sehr viel visuell dann doch experimentiert.
00:06:51: Ist das bei dem Film auch der Fall?
00:06:54: Ja, schon so ein bisschen.
00:06:56: Und ich glaube deswegen dachte ich auch bei Internet sofort an Danny Boyle.
00:07:00: er ist halt so Musikvideotyp und er ist so ein Cliptyp und das ist alles so ekläktisch.
00:07:05: Der macht mal dies, der macht mal dass und innerhalb dieser Filme wurschtelt er sich dann auch die Sachen zusammen.
00:07:09: Wir haben ja auch schon über one hundred twenty seven hours gesprochen.
00:07:14: Das beginnt ja auch mit dieser Musikvideo Sequenz, die irgendwie wie so einen V-Log aussieht.
00:07:20: Und auch hier jetzt dieser Film, da gibt es dann auch so Parts wo ich denke das passt jetzt eigentlich gar nicht so richtig.
00:07:26: Es gibt eine Roadtrip Traum Sequenz in der Mitte am Ende ist man in so einer schönen Kirche mit Bundglas und es ist einfach wie beim Swiping.
00:07:37: Wie durch die Reels zu swipen ein bisschen so Danny Boy Film zu sehen immer kleine Module die einem ganz verschiedene Sachen erzählen.
00:07:45: aber das mag ich eigentlich auch an seiner Filmografie und an seinen Filmen.
00:07:50: Ja, ich finde das eigentlich auch ganz sympathisch und du hast mir jetzt eine ganz gute Überleitung gegeben.
00:07:55: Kleine Module kleine kleine Videos durch die man sich durchswipe vielleicht auch kleine Levels kleine Welten.
00:08:02: wir gehen ab ins Videospiel.
00:08:05: in meinem letzten Track Und zwar geht es in die Welt von Playstation.
00:08:10: Wir gehen in die welt von Astrobot einem Spiel von Team Asobi mit einem Soundtrack von Kenneth C.M Young, den kennt man vielleicht weil er auch Soundtracks für die Little Big Planet Reihe gemacht hat.
00:08:23: und aus dem Soundtrack vom Astrobot hören wir jetzt einen Track und ich muss gerade nochmal nachschauen, der hat nämlich so ein Remix-Namen.
00:08:30: Achso!
00:08:31: Der Remix heißt einfach Astrobot Remix.
00:08:33: Cooling Springs heißt der Track im Astroboterremix den hören wir.
00:08:37: Der geht sechs Minuten.
00:08:39: Ich sage setzt euch hin Wir sind jetzt mal grade in diesem utopischen Bereich des Internets angekommen.
00:08:45: Macht es euch richtig gemütlich.
00:08:47: holt euch noch so'n kühles Spaßgetränk Und genießt einfach
00:08:51: sechs Minuten
00:08:57: Spaßgetränk.
00:08:58: ist das Red Flag für dich, die benutzerlich zu schwat ist.
00:09:02: Ich habe dich verloren an die Gen Zee.
00:09:06: Aber ich bin Gen ZEE!
00:09:08: Was?
00:09:09: Das ist ja noch schlimmer.
00:09:10: Jaa...
00:09:13: Okay, entschuldige die Unterbrechung.
00:09:16: Alles gut
00:09:16: alright
00:09:17: wir gehen rein ins Gen Zeedoom mit Cooling Springs im Astrobot Remix.
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