#16.5 The Moment: A.G. Cook - Dread

Shownotes

Dies ist Part 5 einer mehrteiligen Folge. Zur ganzen Folge gehts hier entlang!

BeeboBeep Düüüüd Beep Beep! Sie sind verbunden! In der neuen Folge Rausch - Das Soundtrack-Radio bahnen wir uns einen Weg durch die wüste Welt der Datenautobahnen des Internets. Das Thema lautet: Online. Also schnallt euch an, denn die musikalische Fahrt über den Highway des World Wide Webs kommt mit vielen Kurven daher! Viel Spaß beim Hören!

Für Nutzende von Amazon Music: Leider ist der erste Track der Folge nicht auf Amazon Music verfügbar. Ihr könnt ihn alternativ hier hören!

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00:00:00: Also ich fand, das war ein sehr labyrinthischer Track irgendwie gerade zum Ende.

00:00:04: Die Stimme von Charlie entfernt sich immer weiter im Hintergrund die Musik wird auch immer leiser aber schaukelt sich irgendwie auch so nach unten.

00:00:13: Ich hab echt irgendwie so das Gefühl von sich verlieren darin.

00:00:18: und auch sonst muss ich sagen Gerade dadurch dass das mit I don't care i love it durchmischt war fand ich das alles sehr eerie irgendwie also sehr ancanny irgendwie dadurch dass ich diesen track ja zu genüge wirklich zugenüge von jeder party die ich besuche höre und das dann aber hier so gesampelt zu hören.

00:00:42: in diesem Ja halb stress track halb Ja fast so horror track ist vielleicht zu viel gesagt, aber irgendwie ist der schon ungut.

00:00:52: Ich weiß nicht wie es anders sagen soll.

00:00:55: Ja doch so eine Eine Anxiety steckt hier drin.

00:01:00: Eine Anxeite, die sich im labyrinthischen Verirrt.

00:01:04: So habe ich den wahrgenommen!

00:01:06: Ja und wenn ich jetzt an Internet dabei denke dann ist das für mich auch so eine Webseite wo ich das Gefühl hab, ich glaube den Tab sollte ich mal zumachen oder ich habe mich in der Ecke verirrt vom Internet.

00:01:19: Da sollte ich glaube nicht sein Und das mache ich dann auch.

00:01:23: Was ist deine Assoziation?

00:01:26: Ja, meine Assoziation dazu war, dass das so ein bisschen einer der Tracks ist.

00:01:32: Bei dem ich am meisten das Gefühl habe, dass er so online sein es im Jahr zum Jahr-Zweißen.

00:01:38: Also klar... Ich will jetzt auch nicht zu Depressions sein aber klar kommt da dieses Charlie XCX I Love It Sample rein.

00:01:50: Hey Fun!

00:01:51: Yay!

00:01:52: Aber irgendwie Ist ja heutzutage das Internet voll von Bots, von KI.

00:02:00: Es ist alles so doomy!

00:02:01: Es ist kein Platz für Vernetzung oder kreative Verwirklichung mehr.

00:02:06: es ist jetzt einfach irgendwie so ein Hellscape für Fehlinformationen Propaganda und hast der einen aber konstant Anschreit mit.

00:02:14: Hast du jetzt nicht gerade Spaß?

00:02:16: Du liebst es doch auch hier.

00:02:17: Ist es nicht geil hier?

00:02:19: Ist es nichts so spaßig hier?

00:02:20: Nein dann guck doch mal die glücklichen hot Menschen im Next Real an sei mehr on dann kannst du auch so viel Spaß haben.

00:02:27: Und das ist für mich wirklich einfach dieser Track.

00:02:30: und gleichzeitig steckt er natürlich auch drinne, das hast Du jetzt ja auch schon ein bisschen angedeutet dadurch dass es so labyrinthisch sich anmutet und dadurch dass Es so klingt als würde man sich verlieren.

00:02:43: Das schafft natürlich die parallele.

00:02:45: jetzt zum film in dem es eben.

00:02:48: Es ist eine Mocumentary, also es geht jetzt nicht in der Doku oder so.

00:02:52: Aber es geht eben um Charlie XCX Erfolg nach dem Bread Album.

00:02:57: Es ist ein Stressfilm.

00:02:58: deswegen habe ich dir den auch schon mal empfohlen.

00:02:59: Ich glaube er könnte dir echt gut gefallen.

00:03:02: und es ist vor allem im Film über den Kontrollverlust nachdem man Erfolg hatte Also über den Kampf die eigene künstlerische Arbeit Die eigene Kunst Kultur und auch Szene irgendwie vor Fremdeinflüssen Und auch irgendwie vor Vereinahmung schützen zu wollen, dass sich das nicht alles verliert.

00:03:20: Dass der Sinn warum man das macht, sich nicht komplett verliert und man sich nicht selber in so einem Kapitalistischen Hellscape komplett verlieren.

00:03:30: Darum geht es da im Film und wird eigentlich sehr schön eingefangen.

00:03:34: also ist einer meiner Lieblingsfilme aus diesem Jahr und hätte ich den Track nicht hier eingebaut dann wäre er bestimmt auch in der Best of des Jahresfolgeende des Jahres mit dabei gewesen.

00:03:47: Ich habe den auch immer noch ganz oben auf der Liste, ich werde den auf jeden Fall noch dieses Jahr gucken.

00:03:52: Und was mir hier nochmal ganz klar geworden ist das unsere zwei Sendungen entrückt und online ja doch irgendwie auch ein bisschen artverwandt sind.

00:04:01: also Auch in der Vorbereitung hab' ich oft gedacht Ja hätte ich glaube ich auch bei Entrückt benutzen können Wie jetzt meine zwei vorherigen Tracks glaube ich aber auch der Heptapode B. Also Online bedeutet ihr selbst in der optimistischen Auslegung ja doch irgendwie nicht das echte Leben.

00:04:21: Es deutet immer auf irgendwas anderes hin, immer auf diese Parallel-Existenz oder ein Jenseits oder eine Kopie meiner selbst oder sowas.

00:04:30: aber das haben glaube ich unsere Tracks bisher heute alle gemeinsam, sie deuten immer auf irgendetwas Transcendentes irgendwo anders hin.

00:04:40: So und hier ist dieser Ort auf den hingedeutet wird, der ist für mich sehr unangenehm was er dann gut zum Film zu passen scheint

00:04:49: Total.

00:04:50: Und AG Cook, der Produzent dieses Soundtracks ist jemand, der schon sehr viele Jahre, ich glaube seit Jahr zwei tausendsechzehn muss es gewesen sein mit Charlie XCX zusammengearbeitet hat und unter anderem auch ein eigenes Kollektiv und Label namens PC Music gekündet hat was natürlich jetzt gut zu unserem Thema online passt.

00:05:12: und das ist ein Label und ein Kollektif wie kein anderes die popmusik, die wir so heute hören geprägt hat und den sound von charlie xx der wiederum ja jetzt alles prägt.

00:05:24: es ist ein kollektiv aus produzenten wie zum beispiel sophie sophie kennst du ja auch easyfun aka finkean daniel hall.

00:05:34: das sind namen die zb am neuesten dualipa album mit produziert haben.

00:05:40: aji kook hat auch bei beyonds des letzten alben mit produzieren Und es ist eine ganze Szene rund um Hyperpop, um glitschigen Pop entstanden.

00:05:51: Um sehr experimentelle, sehr digital klingende Musik die sich vor allem durch online vorn und digitale Spaces wie Discord Server vernetzt hat... ...und die in ihrem gesamten Sound irgendwie wie kaum ne andere Szene einfach so digitale Räume wirklich auditiv klanglich greifbar macht.

00:06:13: Also, falls dir jetzt der Track gefallen hat und das scheint ja auf jeden Fall eine interessante Hörerfahrung gewesen zu sein ich empfehle auf jeden fall sich da mal mehr reinzubegeben in dieses PC Music Kollektiv auch die Arbeit von AG Cook als Produzent insgesamt.

00:06:30: Da gibt es sehr viel interessante Musik, die man hören kann.

00:06:35: Sehr viele interessante Spaces in denen man sich so nachts wenn man noch nicht schlafen will und einfach mal ein bisschen auf YouTube abhängt reinbegeben kann, die sehr gewinnbringt und künstlerisch sehr interessant sind.

00:06:51: Ich sah auch gerade Perfume Genius hier in der Liste der Kollaboratoren.

00:06:56: also Ich bin sowieso eigentlich ein Hyperpop interessiert, ich mag das alles sehr.

00:07:01: Ich werde da bestimmt mal reinhören.

00:07:03: Ja nice!

00:07:04: Und wo ich jetzt rein hören werde... Das wirst du mir jetzt sagen, Mirko?

00:07:07: Ich ahne Übelis Ein weiterer Filmbro-Regisseur.

00:07:11: Was hast Du denn da parat?

00:07:13: Es ist ein weiterer Filmbro-Regissor aber ich glaube du magst ihn.

00:07:16: es ist ein Regisseur den ich irgendwie ganz stark mit Internet connecte obwohl ich auch nicht so richtig sagen kann Wieso?

00:07:23: Es is Danny Boyle Vielleicht wegen Trainspotting, denke ich gerade.

00:07:28: Aber eigentlich so viel online hat Trainspatting dann auch nicht!

00:07:30: Es geht da doch eher um Konsumkritik.

00:07:33: aber um Trainsporting soll es heute gar nicht gehen.

00:07:36: Es soll um ein absolut vergessenen Film von Danny Boyle gehen.

00:07:40: vielleicht zurecht... Ich habe ihn auch länger nicht mehr gesehen.

00:07:43: Ich weiß damals gefiel er mir zumindest so gut dass ich mir die Blu-ray kaufen wollte.

00:07:47: Es geht um Trans von Danny Boil.

00:07:51: hast du den gesehen?

00:07:54: Im Pride Month?

00:07:55: Wow, ich bin an Bord.

00:07:57: Trance!

00:07:58: Das

00:07:59: ist

00:08:00: der britische Film.

00:08:01: Ich habe es mir schon gedacht.

00:08:04: Den

00:08:05: konnte man nicht

00:08:05: liegen lassen oder ihn gesehen?

00:08:08: Ja dann hab' ich ja vielleicht jetzt einen geheimen Tipp für dich.

00:08:10: Vielleicht, ich weiß nicht mehr so genau... Bevor ich sage worum's geht, hören wir einfach den Track würde ich sagen Bullet Cut von Rick Smith aus dem Film Trans von Danny Boyle.

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