#16.3 Arrival: Johann Johannsson - Heptapod B

Shownotes

Dies ist Part 3 einer mehrteiligen Folge. Zur ganzen Folge gehts hier entlang!

BeeboBeep Düüüüd Beep Beep! Sie sind verbunden! In der neuen Folge Rausch - Das Soundtrack-Radio bahnen wir uns einen Weg durch die wüste Welt der Datenautobahnen des Internets. Das Thema lautet: Online. Also schnallt euch an, denn die musikalische Fahrt über den Highway des World Wide Webs kommt mit vielen Kurven daher! Viel Spaß beim Hören!

Für Nutzende von Amazon Music: Leider ist der erste Track der Folge nicht auf Amazon Music verfügbar. Ihr könnt ihn alternativ hier hören!

Diese Folge:

Aktuelle Folge:

Rausch auf Social Media:

Zu den Playlists der alten Folgen:

Transkript anzeigen

00:00:00: Charlie, da zeigt sich wieder wie gut wir uns ergänzen diesem Podcast.

00:00:05: Denn du hast mal wieder ein total optimistischen Track mitgebracht.

00:00:11: um nochmal ganz kurz zurückzugreifen auf All About Lily Choo Choo der Film lässt sich der sogenannten High-Sci Internet Anxiety Era zuordnen so um die Jahrtausendwende rum wo in japan viele filmen und serien zu dem thema gruseliges internet entstanden sind die entfremdung, die dadurch entsteht das verlieren von sich selbst.

00:00:31: Und hier haben wir jetzt aus arrival ein film der auch sehr optimistisch ist was das andere die aliens angeht aber auch die menschheit insgesamt und auch kommunikation der irgendwie sagt man kann sich verstehen selbst wenn man ganz von scratch anfangen muss auch wenn dieser Track hier uns ja diese mysteriösen Sprachfetzen nur liefert, die manchmal für mich wie Water klangen aber dann auch nicht so richtig.

00:00:58: Trotzdem sagt irgendwie werdet ihr miteinander in Kontakt treten können?

00:01:02: Irgendwie werdet euch schon verstehen egal wie mysteriös die Nachricht auch ist.

00:01:07: Deswegen Charlie bin ich froh dass du die Stimmung mit dem zweiten Track direkt wieder hochgezogen hast damit ich sie später wieder einreißen kann.

00:01:14: Aber der ist natürlich richtig schön Und ja... Sphärisch und mysteriös.

00:01:23: Und irgendwie auch eingängig, also er ist irgendwie auch ein Ohrwurm so.

00:01:26: Es ist nicht der erste Track an dem man denkt, wenn man über Arrival spricht.

00:01:31: Ich habe gerade diesen berühmten In the Nature of Daylight Max Richter-Track vorhin angesprochen, den diesem Film sehr dominiert weil er natürlich gut ist und in einer sehr prominenten Szene platziert ist.

00:01:41: aber auch der Johann Johansson-Score drum herum finde ich es sehr, sehr gut und probiert so viel aus.

00:01:49: Also gerade was diese Vocals angeht, finde ich den doch wirklich sehr eingängig.

00:01:55: Voll!

00:01:55: Und es war tatsächlich für mich damals der Track, der am meisten aus dem Film hängen geblieben ist.

00:01:59: also den habe ich wirklich schon seit Ewigkeiten immer wieder in Playlisten bei mir.

00:02:05: und das richtig schön... Das ist ja immer das richtig Schöne an diesem Podcast momentan mal Irgendwie diesen einen Track, den niemand so aufregieren hat.

00:02:14: Aber man hat ihn jahrelang gehört, mal präsentieren kann und mit jemandem drüber reden kann.

00:02:19: Das ist eine richtige Freude!

00:02:21: Und ich kann vielleicht nochmal kurz was zur Handlung sagen.

00:02:24: du hast das gerade schon angerissen?

00:02:26: In Arrival geht es eben um eine Linguistin gespielt von Amy Adams die eben Wege finden soll mit Aliens die auf der Erde gelandet sind zu kommunizieren.

00:02:36: Und ja, es ist wirklich eine sehr optimistische Film.

00:02:39: Ein Film darüber wie Sprache auch denken und das Leben formen kann irgendwie... ...und ich finde dieser Track, das habe ich eben schon ein bisschen angerissen, klingt wirklich wie ich mir, wie ich es mir vorstellen würde wäre ich so ein Bitch oder...?

00:02:57: Weiß nicht, irgendwie so ein Datenkonstrukt.

00:03:00: Was losgeschickt wird durch Glasfaserkabel ins World Wide Web?

00:03:04: Ich hab auch immer wieder Bilder von so... Es gibt doch diesen Ralph Breaks wie Internet von Disney.

00:03:11: Aber ich habe auch so Bilder vom Super Mario, wie man so durch diese gläsernen Nicht-Tunnel, durch diese Gläsernen röhren oder... Genau, durch diese Röhren gleitet oder so.

00:03:30: Und man schwebt darin mit so guter Geschwindigkeit immer weiter Richtung einer neuen Welt und das ist irgendwie das Internet.

00:03:40: Natürlich ich hätte auch hier The Emoji Movie unterbringen können aber ich dachte das sparen wir uns.

00:03:47: Dann doch lieber Tarantino bitte!

00:03:51: Ja, aber das ist wirklich... Ich habe keine Ahnung.

00:03:55: So Kopfkino dabei wie ich irgendwie so ein Datepit bin was dann in diesem Kabel da erstmal auf speedgen Internet reißt und dann kommt irgendwie rechts und links kommt ein weiteres Datenbit Und die sagen so hallo und es ist auch irgendwie den Track der hat irgendwie was... Der ist so viel Bewegung drinne Es hat doch irgendwas von ganz viel Licht.

00:04:20: Okay, jetzt wird es total abstrakt aber...

00:04:24: Nee ich weiß was du meinst das ist für mich auch so.

00:04:28: Die Kamera ist unter Wasser Aber in Richtung der Sonne gerichtet die so von oben so rein strahlt.

00:04:35: weißt du?

00:04:36: Das ist ein Bild dass sich da irgendwie haben.

00:04:39: Ja sehe Ich auch.

00:04:41: und das und ich finde der track begreift dann auf wirklich so dieses andere, auf das man dann stößt.

00:04:47: Der Track heißt ja auch wie diese Aliens dann im Film heißen hat die heptapoden der begreift dieses andere dann auch wirklich als etwas Aufregendes auf dass man sich irgendwie freuen kann was irgendwie schon was mysteriöses hat was jetzt nicht.

00:05:02: es ist schon was fremdes aber es ist gleichzeitig ein etwas ganz kostbares das treffen zu können oder diese wesentreffen zu können dem fremden begegnen zu können Und das kann ja in seinen besten Momenten auch das Online sein bedeuten.

00:05:18: Etwas Fremden zu begegnen, was in Kommunikation zu treten mit etwas, mit dem man vorher noch nicht in Kommunikation geträgt ist und daraus etwas ganz positives für sich oder gemeinschaftlich etwas Positives schöpfen zu können.

00:05:35: Von daher ein sehr optimistischer schöner Track von mir!

00:05:40: Sag ich jetzt mal so selbst loben.

00:05:42: Um dich mal

00:05:42: selbst zu loben?

00:05:43: Ja, nein hast du ja recht!

00:05:45: Ey weißt du woran ich auch denken musste?

00:05:47: Ich

00:05:47: wollte mir den Track loben aber es wurde so zum Selbstloben.

00:05:50: Nee

00:05:50: das ist ok Charlie Das war ein toller Track.

00:05:53: Du hast ihn mitgebracht, Ehre beim Ehrengewöhn.

00:05:57: Ich musste auch ein bisschen an Portal denken.

00:06:00: Insbesondere Portal II.

00:06:02: Den wollte ich nämlich heute eigentlich auch mitbringen.

00:06:04: Dann habe ich aber nicht so den perfekten Track gefunden.

00:06:06: Aber der hat ja auch manchmal so Roboter-Vocals.

00:06:10: Natürlich dadurch dass die Antagonistin von Portal einen Roboterarm ist, der mit einer generierten Stimme spricht... Aber das hatte ich hier, diese Assoziation hatte ich manchmal.

00:06:21: Eigentlich ist es roboterhafte generell.

00:06:24: Es klingt ja eigentlich wie so ein Roboter-Kind, würde ich sagen.

00:06:27: Das Alien, dass wir hier hören oder diese Stimme und das passt natürlich auch wieder zu diesem großen Thema von Arrival Verlust des Kindes und dann aber durch die Sprache gelingt es irgendwie Adams Jahr am Ende doch quasi über Raum und Zeit hinweg mit ihrem Kind in Verbindung zu bleiben.

00:06:54: Kann man so stehen lassen, denke

00:06:55: ich?

00:06:55: Ja was haben wir noch hier?

00:06:58: Eine Sache kann man vielleicht noch sagen... Wir haben immer so eine Sache noch!

00:07:04: Und zwar diese Aliens kommunizieren ja in so Tinten-Tlexen Und die Tintentlexe sind so runde Kreise.

00:07:11: Meine erste Assoziation damals, als ich das gesehen habe auch einer der Gründe, warum ich den Film mag war... Das ist ja eigentlich wie Musik!

00:07:17: Weil diese Tintentexel sind so rund wie eine Vinylschallplatte und sie können ganz viel gleichzeitig sein und ganz viel gleichzeitig sagen verschiedene Emotionen und Gedanken gleichzeitig ausdrücken und das ist ja irgendwie auch wie Musik und das fand ich immer sehr schön.

00:07:33: Das ist auch so ne geile Idee.

00:07:35: einfach Ich komme nicht klar auf diesen Film.

00:07:39: Muss ich dringend mal wiedergucken?

00:07:40: Und ich komm bestimmt nicht klar, auf dein nächsten Track oder doch was ist es?

00:07:45: Ich befürchte tatsächlich nicht.

00:07:46: also vorhin viel schon das Wort Regie Bro oder nie?

00:07:50: was hast du gesagt?

00:07:54: Film Bro.

00:07:55: Ja ich glaube das ist aber jetzt so ein bisschen das inoffizielle Thema für mich dieser Sendung.

00:08:01: denn mein nächster Track aus biografischen Gründen, ich sag's gleich.

00:08:06: Aus Fight Club!

00:08:08: Ein Film den ich abgöttisch geliebt habe eine Zeit lang auf jeden Fall die längste Zeit meiner Jugend.

00:08:15: Den ich dann nicht mehr mochte, dann wieder mochte und ich weiß gar nicht ob ich inzwischen bei nicht mehr oder wieder bin aber das ist immer so ein Click-Cluck.

00:08:25: Ich müsste es vielleicht mal wieder abchecken.

00:08:27: Auf jeden Fall hat dieser Soundtrack für mich auch totale nostalgische Qualitäten denn ich bin oft zu Fight Club eingeschlafen.

00:08:35: Das war für mich irgendwie so eine, so ein Ritual immer die ersten fünf und zwanzig, dreißig Minuten zu gucken und dabei so wegzudämmen.

00:08:43: Und da eignet sich der Film auch so gut weil er am Anfang auch so ein bisschen duselig erzählt ist.

00:08:47: alles ist in so Montagen.

00:08:49: es geht um Schlaflosigkeit.

00:08:50: das hat mich irgendwie beruhigt.

00:08:51: ich weiß es nicht

00:08:54: Ich

00:08:57: rede doch hier von meinem vergangenen, dass das die sechzehn Stunden am Tag online war.

00:09:03: Das geht ja jetzt gar nicht mehr um mich!

00:09:05: Naja auf jeden Fall möchte ich aus dem Fight Club Soundtrack den Track Jax Smirking Revenge spielen und möchte insbesondere hier den Fokus auf den Mittelteil des Tracks legen denn der zerfällt so in ein paar Teile und mir geht es insbesondere um Die Mitte.

00:09:27: Viel Spaß!

00:09:30: Ich sage immer viel Spaß, wie so ein Karussell-Dreiber, ich muss das damit aufhören.

00:09:39: Und jetzt ist Shakira mit ihrem neuen Hit.

00:09:42: Viel Spass!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.